Yin und Yang
Yin und Yang Bestimmung bei Pflanzen
- Pflanzen, die im Süden besser oder üppiger wachsen, sind yin; diejenigen, die im Norden besser oder üppiger gedeihen, sind yang. (Das gilt für die Nordhalbkugel)
- Pflanzen, die auf der Nordhalbkugel von April bis September wachsen, sind yin, solche in der Zeit zwischen Oktober und März sind yang.
- Pflanzen, die über der Erde senkrecht nach oben wachsen, sind yin; diejenigen, die horizontal wachsen, sind yang.
- Pflanzen, die unter der Erde horizontal wachsen, sind yin; solche, die senkrecht nach unten wachsen, sind yang.
- Bei Pflanzen bedeutet schnelleres Wachstum yin und langsameres yang.
- Diejenigen Pflanzen, die eher groß werden, sind yin und jene, die eher klein bleiben, yang.
- Gemüse mit kurzer Garzeit sind yin; diejenigen, die länger brauchen, sind yang. Dabei gibt es aber Ausnahmen: Einige Yang-Gemüse, nämlich Jinenjo (Bergkartoffel), grüne Schalotten und Sellerie haben keine lange Kochzeit. Bohnen dagegen, obwohl sehr yin, müssen lange gekocht werden.
- Violett, indigo, blau, grün oder weiß sind die Farben von Yin-Gemüsen; gelb, orange, braun, rot und schwarz deuten auf Yang-Gemüse. Doch auch hier Ausnahmen: Tomaten haben eine rote Farbe, aber sind yin (säurereich und wäßrig)
- Wäßrige Gemüse sind yin und trockenere yang.
- Schwerere Gemüse sind yang, leichtere yang.
- Weiche Gemüse sind yin und harte yang.
Quelle: Säuren Basen / Mahajiva Verlag / Herman Aihara