Yin und Yang

Die zwölf Gesetze des Wandels des unendlichen Universums

  1. Eine Unendlichkeit manifestiert sich in ihrem unendlichen Wandel in einander ergänzenden und entgegengesetzten Tendenzen, in Yin und Yang.
  2. Yin und Yang manifestieren sich fortlaufend durch die ewige Bewegung des einen unendlichen Universums.
  3. Yin stellt die Zentrifugalkraft dar, Yang die Zentripedalkraft. Yin und Yang erzeugen zusammen Energie und liegen allen Erscheinungen zugrunde.
  4. Yin zieht Yang an. Yang zieht Yin an.
  5. Yin stößt Yin ab. Yang stößt Yang ab.
  6. Yin und Yang führen in verschiedenen Verhältnissen zum Auftreten verschiedener Erscheinungen. Die Anziehung zwischen den Erscheinungen und die gegenseitige Abstoßung verhalten sich proportional zur Differenz der Yin- und Yang Kräfte.
  7. Alle Erscheinungen sind vergänglich, und das Verhältnis zwischen Yin- und Yang Kräften verändert sich ständig. Yin wird zu Yang, Yang wird zu Yin.
  8. Nichts ist ausschließlich Yin oder ausschließlich Yang. Alles weist beide Tendenzen in unterschiedlichem Verhältnis auf.
  9. Nichts ist neutral. In allem überwiegt entweder Yin oder Yang.
  10. Großes Yin zieht kleines Yin an. Großes Yang zieht kleines Yang an.
  11. Extremes Yin erzeugt Yang und extremes Yang erzeugt Yin.
  12. Alle physikalischen Erscheinungen sind in ihrem Zentrum Yang und an der Oberfläche Yin.
Quelle: Das große Buch der makrobiotischen Ernährung - Ost-West-Verlag - Michio und Aveline Kushi