Vitamine

Vitamin K

Vitamin K - bei Mangel oder Fehlen: hämorrhagische Zustände

Wenn Blut nicht gerinnt, so ist die Ursache eine starke Abnahme von Prothrombien im Blutplasma, das normalerweise ein Ion Ca++ bindet und dadurch zu Thrombin wird, das seinerseits Fibrinogen zu Fibrin umwandelt und damit die Gerinnung möglich macht.

Je nach ihrer Herkunft unterscheidet man zwei K-Vitamine:

  1. Vitamin K1, das pflanzlichen Ursprungs ist. Dieses Phyllochinon kommt in grünen Gemüsen vor, in Kohl, grünen Tomaten, Rettichblättern, Möhrengrün und in Hiziki-Algen.
  2. Vitamin K2 ist tierischen Ursprungs, es heißt auch Menadion. Vorkommen in Fleisch, vor allem Leber; außerdem wird es beim gesunden Menschen im Darm durch die Kolibakterien hergestellt.

In beiden Fällen handelt es sich um Derivate des 2-Methyl-1.4-naphtochinon.

K2 hat ein höheres Molekulargewicht als K1.

Vitamin K wird in der Medizin abgewandt und die Überdosierung seiner synthetischen Variante vermehrt Blutungen statt sie anzuhalten.

Lehninger, der bereits zitiert wurde, schreibt, daß "sehr hohe Dosen von Vitamin K toxisch wirken", ohne jedoch nähere Erklärungen zu geben.

Der Tagesbedarf von Vitamin K liegt bei 1 mg.

Quelle: Hippokrates hatte recht / Ost West Verlag / Hubert Descamps