Vitamin K - bei Mangel oder Fehlen: hämorrhagische Zustände
Wenn Blut nicht gerinnt, so ist die Ursache eine starke Abnahme von Prothrombien im Blutplasma, das normalerweise ein Ion Ca++ bindet und dadurch zu Thrombin wird, das seinerseits Fibrinogen zu Fibrin umwandelt und damit die Gerinnung möglich macht.
Je nach ihrer Herkunft unterscheidet man zwei K-Vitamine:
In beiden Fällen handelt es sich um Derivate des 2-Methyl-1.4-naphtochinon.
K2 hat ein höheres Molekulargewicht als K1.
Vitamin K wird in der Medizin abgewandt und die Überdosierung seiner synthetischen Variante vermehrt Blutungen statt sie anzuhalten.
Lehninger, der bereits zitiert wurde, schreibt, daß "sehr hohe Dosen von Vitamin K toxisch wirken", ohne jedoch nähere Erklärungen zu geben.
Der Tagesbedarf von Vitamin K liegt bei 1 mg.