Vitamin D - bei Mangel oder Fehlen: Rachitis
Fehlt Vitamin D in der täglichen Nahrung, ist Rachitis die Folge; das heißt, die Knochen enthalten zuwenig Kalzium, weil der Kalzium- und Phosphorstoffwechsel gestört ist. Das hat Mißbildungen und mangelnde Widerstandskraft des Knochenapparates zur Folge.
Es gibt zwei verschiedene Arten von Vitamin D:
Es ist nicht nötig, nackt herumzulaufen, damit genügend Vitamin D produziert werden kann; bei Tageslicht das Gesicht der frischen Luft auszusetzen, genügt. Im übrigen sind Vitamin-D-Mangelerscheinungen sehr selten.
Der Tagesbedarf an Vitanin D des Neugeborenen, der bei 5 bis 10 Mikrogramm liegt, kann ausreichend durch den Vitamin-D-Gehalt der Muttermilch gedeckt werden. Für den Erwachsenen genügen 2,5 Mikrogramm.
Vitamin D ist enthalten in Eigelb, der Sahne von Milch, in Fischtran (Lachs z.B. enthält besonders viel), Sesamöl und Pilzen.
Ein Überschuß an Vitamin D, vor allem in Form von Vitaminpräparaten oder als Milchzusatz, wie in den USA üblich, hat Vergiftungssymptome zur Folge, unter anderem: Anorexie, Apathie, Übelkeit, Polydipsie (oder krankhaften Durst), Krämpfe,Niereninsuffizienz und Nierensteine mit erhöhtem Kalziumgehalt. Diese "Zusatzgabe" von Calciferol oder Vitanin D2 wird deshalb auch "Toxisterol" genannt.
Erhöhte Zufuhr von Vitamin D bewirkt Kalkablagerungen in Hirn- und Herzkranzgefäßen, was Sklerose und verfrüht einsetzende Altersschwäche nach sich zieht.
Hermann Aihara berichtet, daß nach Untersuchungen von J.Moon (USA) eine ganze Anzahl von Degenerationskrankheiten, so etwa auch Osteoporose (was scheinbar paradox klingt), auf diesen Vitamin-D2-Zusatz zur Milch zurückzuführen sind. Glücklicherweise ist dieses Verfahren in Europa nicht üblich.