Vitamine

Vitamin B2

Vitamin B2 hat ganz ähnliche Eigenschaften wie Vitamin B1, bei einer B2-Avitaminose kommt es ebenfalls zu Beri-Beri und Pellagra; sie ist nie lebensgefährlich, kann aber Anämie hervorrufen.

Sein chemischer Grundstoff ist das Lactoflavin oder Riboflavin, das in Reis- und Weizenkleie vorkommt (ein Grund, diese als Vollkorn zu essen), in grünen Gemüsesorten und Möhrengrün, in den Blättern von weißer Rübe und Brennesseln, in Milch und Hefe.

In saurem Milieu ist Vitamin B2 sehr stabil. Eine Mangelerscheinung sind Ragaden in den Mundwinkeln, was nach der physiognomischen Diagnostik der Makrobiotik auf Magenprobleme hinweist. Es muß nicht unbedingt ein Vitamin-B2-Mangel vorliegen, vielmehr kann seine Wirkung durch eine gestörte Funktion der Magensekretion beeinträchtigt sein. In diesem Fall empfiehlt es sich, zuerst den Magen zu kurieren.

Der Tagesbedarf liegt bei 0,4 bis 1,5 mg.

Bei Versuchstieren im Labor haben exzessive Vitamin-B2-Gaben Blutungen der Leber mit Nekrose zur Folge.

Quelle: Hippokrates hatte recht / Ost West Verlag / Hubert Descamps